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Karte Bangladesh
Karte von StepMap
Bangladesh
Sundarban
Landarbeiterinnen


Willkommen in Bangladesch !


Bangaldsch - ein bitterarmes Land in Südostasien ! Im Süden grenzt das Land an den Golf von Bengalen, in Südosten an Myanmar und wird zum grössten Teil von Indien umschlossen.

Touristisch ist Bangladesch noch kaum erschlossen, obwohl dieses Land an Kultur und auch an Natur viel zu bieten hat. Da grosse Teile des Landes bis an den Golf flach sind, wird Bangladsch oft von verheerenden Zyklonen heimgesucht mit fatalen Folgen für die dort lebenden Menschen.

Überbevölkerung und Korruption sind Gründe, dass dieses Land zu den ärmsten Ländern dieser Erde gehört. 

Erwähnenswert ist Chittagong, dort befindet sich der wohl grösste Abwrack-Friedhof für Schiffe der Welt. Über 30 Abwrack-Firmen teilen sich die Arbeit, Hunderte Arbeiter aus dem ganzen Land arbeiten 10 und mehr Stunden unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Für Viele ist es die einzige Möglichkeit, sich und die Familie irgendwie zu unterhalten.

Als einmalig auf dieeser Erde sind die grössten Mangrovenwälder zu bezeichnen, das Gebiet der Sundarbans mit seiner grössten Tigerpopulation ist weitherum bekannt. 

Wir sind in der Lage, zusammen mit einem lokalen Touroperator (Schweiz/Bangladsch) Reisen in Bangladsch anbieten zu können.

Folgende Privat-Rundreise bietet dem Besucher einen bestmöglichen Überblick über Bangladsch ! ( auch als Reisebaustein sowie als Gruppenreise buchbar)

  
Tag 1: Unser Vertreter wird Sie am Grenzort Benapole treffen und fährt Sie nach Mongla. schliessend werden Sie an Bord unseres Sundarban-Kreuzfahrtschiffes M.L. Bonbibi für Ihre Sundarban-Safari gehen. Nach dem Einsteigen beginnt Ihre Kreuzfahrt in Richtung Sundarban.
An einem vorbestimmten Platz wird das Boot für die Nacht vor Anker gehen. Übernachtung an Bord der M.L. Bonbibi.

Tag 2: Sehr früh am Morgen wird das Boot die Fahrt in Richtung Sundarban aufnehmen. Auf der Chadpai - Urwaldstation erledigt der Führer die komplett benötigten Formalitäten, 2 bewaffnete Wildhüter werden Sie während der ganzen Kreuzfahrt begleiten. Die Kotka - Urwaldstation werden Sie am Nachmittag erreichen. Übernachtung an Bord in Kotka.

Tag 3: Kurz nach Sonnenaufgang werden wir Sie einladen, die ursprünglichen Wasserwege an Bord eines Ruderbootes kennen zu lernen. So haben Sie die Möglichkeit, aus der Nähe die Mangroven mit der typischen Flora und Fauna zu sehen.
Nach einem gemütlichen Frühstück wird sie der Führer auf eine leichte Tour an den Strand der Bay of Bengal mitnehmen. Kurz vor dem Luch sind Sie wieder zurück, der Führer bereitet ganz nach Ihren Wünschen weitere Aktivitäten vor. Übernachtung an Bord in Kotka.

Tag 4: Früh am Morgen fährt unser Boot in Richtung einer anderen Urwaldstation im südöstlichen Schutzgebiet. Der Führer offeriert Ihnen weitere Aktivitäten in diesem Teil des Waldes. Überanchtung an Bord der M.L. Bonbibi.

Tag 5: Gemütliche Fahrt durch das Mündungsgebiet dieser Wildnis, von Bord werden sie die Schönheiten dieser Wälder geniessen können. Das Boot wird am Abend Mongla erreichen, über Nacht wird hier geankert.

Tag 6: Nach eine frühen Frühstück fahren Sie nach Bagerhaat, dort besuchen Sie das UNESCO Weltkulturerbe, die 60-Kuppen-Moschee. Weiterfahrt in Richtung Mawa. Hier überqueren Sie den Padma-Fluss mit einem Schnellboot. Die Überfahrt dauert etwa 15 – 20 Minuten. Auf der anderen Seite wartet Ihr Fahrzeug und bringt Sie ins Hotel Pan Pacific Sonargaon. Übernachtung im Hotel.

Tag 7: Nach dem Frühstück nimmt Sie der Führer auf eine ganztägige Stadtbesichtigung von Old Dhaka und Sonargaon, welche 10 12 Stunden dauert. Das Mittagesen wird Ihnen in einem lokalen Restaurant serviert. Auf dieser Besichtigung wird der Führer so viel als möglich die Sehenswürdigkeiten zeigen, dies ist abhängig vom Verkehr und der Zeit.

Folgende Sehenswürdigkeiten werden Sie besuchen: Curzon Hall in der Universität von Dhaka , Dhakeshwarj Tempel, Stern-Mosche, Das Rote Fort Laal Baag Kella,  das Ashan Manzil – Gebäude (Roter Palast), die Promenade am Sonargaon - Fluss und das Versammlungs-Gebäude. Nach dem Mittagessen geht die Reise nach Sonargaon, die alte Hauptstadt von Bengal. Hier wartet das Volkskunst-Museum auf Ihren Besuch und zum Schluss der Besuch der Stadt „Old Panam Nagar“. Am Abend Rückkehr nach Dhaka, Übernachtung im Hotel Pan Pacific Sonargaon.

Tag 8: Nach dem Frühstück Transfer zum Nationalen Flughafen für den Flug nach Chittagong. Nach der Ankunft folgt eine Fahrt zum Karnaphuli Fluss, dort wartet ein Boot auf Sie. Nach einem 2-stündigen Bootsausflug wartet ein Fahrzeug, welches Sie nach Bandarban bringt. Nach einer 2-stündigen Fahrt erreichen Sie das Hillside Resort in Milonchhori in Bandarban. Geniessen Sie die schöne Umgebung. Übernachtung in diesem Resort.
 
Tag 9: Geniessen Sie den halbtägigen Ausflug in die herrliche Umgebung von Bandarban. Anschliessend erfolgt eine Fahrt zum höchsten Berg von Bangladesch, dem Chimbuk. Ein schöner Ausblick auf die Rollenden Hügeln und das angrenzende Tiefland. Einen Ausflug ins nahe gelegne Dorf Murong ist sehr einfach möglich. Auf dem Weg zurück ins Resort werden Sie Shoilopropat besuchen, einen kleinen Wasserfall, welcher oft von der lokalen Bevölkerung aufgesucht wird. In der Nähe liegt das Dorf Bawm in Faruk Para. Zum Mittagessen fahren Sie zurück in Ihr Resort, der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Resort.  
Tag 10: Heute laden wir Sie zu einem Trekking an den Sangu – Fluss ein. Der steile Abstieg wird belohnt mit einem einheimischen Kanu nach Bandarban – Stadt belohnt, vorausgesetzt, der Fluss hat genügend  Wasser ! Hier haben Sie Zeit, den farbenfrohen lokalen Markt zu besuchen, bevor es zum Mittagessen ins Resort geht. Am Nachmittag  besuchen sie den buddhistischen Tempel in Balaghata, bekannt unter dem Namen der Goldene Tempel. Übernachtung im Resort

Tag 11: Nach dem Frühstück Fahrt nach Chittagong. Unser Führer wird versuchen, soviel wie möglich Ihnen interessante Einblicke von diesem Hafen zu vermitteln. Die Tour kann einen Besuch des ethnischen Museums in Agrabad, den Schrein vom Sultan Baijid Bostami, das Gerichtsgebäude, auch als Pareer Pahar bekannt beinhalten. Ferner besteht die Möglichkeit, den Foy’s Lake, die portugiesische Kirche, den 2.Weltkrieg-Friedhof, die Kadam Mubarak Mosche sowie den Fisch-Markt in Sadarghat zu besuchen, dies ist aber abhängig von der Zeit. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant Fahrt zum Bahnhof, um dem 15 Uhr-Zug Godhuli Express nach Dhaka zu erreichen. Vom Bahnhof Komlapur Transfer in Ihr Hotel in Dhaka. Übernachtung im Hotel in Dhaka.
 

Tag 12: Transfer zum Flughafen, Rückflug in die Schweiz



Im Preis inbegriffen: 

  • Transport gemäss Reiseverlauf mit dem reservierten A/C-Fahrzeug und Transfers
  • Übernachtungen im Hotel Pan Pacific Sonargaon Hotel für 4 Nächte, im Doppelzimmer mit Frühstück
  •  5 Tage mit dem Boot M.L. Bonbibi in den Sundarban **
  •  Mahlzeiten ausschliesslich während der Kreuzfahrt
  •  Führungen mit Englisch sprechendem Naturführer
  •  Eintritte und Gebühren für die Schutzgebiete
  •  Stadtbesichtigung in Bagerhaat
  •  Transfer und Besichtigungen in Bandarban entsprechend dem Reiseverlauf
  •  Unterkunft im Hillside Resort für 3 Nächte mit Frühstück
  •  Sämtliche Bewilligungen
  •  Flugticket Dhaka - Chittagong


** bitte beachten Sie, dass das Boot exklusiv nur für Sie reservieret ist. Besteht die Möglichkeit, noch mit weiteren Passagiere die Kreuzfahrt zu teilen, so reduziert sich der Preis nach Anzahl der Passagiere.


Diese Privat-Rundreise ist auch ab Dhaka Int. Airport buchbar, individuelle Anpassungen sind jederzeit möglich !

www.reiselade.ch hilft Ihnen bei der weiteren Reiseplanung und bucht Ihnen gerne den Flug nach Dhaka.

Richtpreis gemäss diesem Reiseprogramm  CHF 3071.- pro Person (exkl. Linienflug)

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.


Infektionskrankheiten

z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und muss abgekocht werden. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sowie Milchprodukten aus ungekochter Milch sollte vermieden werden. Fleisch- und Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine Schutzmassnahmen. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria, Malaria-Tabletten mitführen.

Verbreitung

Die Hauptstadt Dhaka ist malaria-frei.

In allen übrigen Regionen des Landes muss mit Malariaübertragungen gerechnet werden. Erhöhtes Risiko in den bewaldeten Hügellandschaften im Osten des Landes sowie in der Region Chittagong am Golf von Bengalen.
Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.
 


Klima

Das Klima in Bangladesch ist gekennzeichnet durch die beständig wehenden Monsunwinde: Der Südwestmonsun bringt dem Land in der Zeit von Mai bis Ende September einen Großteil der Niederschläge (im Süden durchschnittlich ca. 1 500 mm, im Norden ca. 5 000 mm). Der Nordostmonsun bringt in den Wintermonaten trockene Luft mit sich. Die Temperaturen sind ganzjährig hoch (Januar Temperaturmittel von 19 °C, im Juli 29 °C). Vor allem in den Monaten April und Mai kommt es in Bangladesch oft zu schweren Wirbelstürmen (Zyklone), die zu Sturmfluten und starken Überschwemmungen führen. Eine der heftigsten Zyklone forderte 1991 zahllose Menschenleben: Nach offiziellen Angaben waren es 140 000 Menschen, die in den Fluten umkamen, inoffiziell sprach man von rund einer halben Million.

Tiere und Pflanzen

Nur noch weniger als ein Viertel der Landesfläche ist von Wäldern bedeckt. Die Regenwälder im östlichen Tiefland sind so gut wie abgeholzt, während sich in den Chittagong-Bergen noch weite Flächen von tropischem Regenwald finden. Die Sundarbans im Ganges-Delta, die von den bis über 20 m hohen Sundaribäumen ihren Namen haben, sind großflächig mit Mangroven bedeckt. Diese im Wasser wachsenden Büsche und Bäume bilden ein oft undurchdringliches Dickicht und werden zwischen 2 und 10 m hoch, selten auch bis zu 30 m. Typisch sind die aus dem Wasser ragenden Luftwurzeln, über die die Pflanze die Wurzeln im Schlammbereich mit Sauerstoff versorgt.

Bangladesch ist ein kleines, aber extrem dicht besiedeltes Land, entsprechend sind die Lebensräume für wild lebende Tiere nur noch spärlich. Viele Tierarten wie das Panzernashorn sind bereits ausgestorben bzw. vom Aussterben bedroht (wie z.B. der Malaienbär). Vor allem in den Sundarbans und in den Wäldern der Chittagong-Berge finden sich noch Reste der einst vorhandenen Tierwelt. Dazu gehören bengalische Tiger (Königstiger), Leoparden, Indische Elefanten, Kragenbären, verschiedene Schlangen- (Kobra, Tigerphyton, Kettenviper, Krait) und Vogelarten (Wanderfalke, Wiedehopf, Fischadler). Zu den gefährdeten Tierarten gehört auch der Ganges-Delfin, der in den Flussmündungen und in der Regenzeit auch weit flussaufwärts zu finden ist. In Anpassung an das trübe Wasser sind bei ihm die Augen stark zurückgebildet, und er ist überwiegend auf akustische Orientierung spezialisiert.

Das wohl bekannteste Wildlifereservat ist der Sundarban Nationalpark im Ganges-Delta. Dieser Park kann auf Booten oder zu Fuss besucht werden. Mit seiner im Land einzigartigen Flora und Fauna es er wohl der meistbesuchte Park im Land. Weltweit findet man hier die grössten Mangovenwälder dieser Erde. Die Mangroven schützen die Küste vor Überflutungen und tropische Wirbelstürme, welche hier besonders häufig und verheerend auftreten. Zugleich sind diese Gebiete Kinderstuben unzähliger Meerestiere, selbst Haie legen ihre Eier an die Stelzwurzeln der Mangrovenbäume oder bringen ihre Jungen zu Welt. Unzählige Vögel, Reptilien wie Schlangen, Echsen und Krokodile sind hier heimisch, ebenso ein Anzahl verschiedener Säugetier, darunter der berühmte Königs -oder Bengalischer Tiger. Bekannt und berüchtigt wurde der Tiger in gewissen Gebieten der Sundarbans, weil er dort aus noch unbekannten Gründen zum Menschenfresser wurde. Normalerweise fressen Tiger nur Menschen, wenn sie alt oder verletzt sind, nicht so hier. Dutzende Honigsammler, Kinder und Frauen, die zum Kochen Holz schlagen werden pro Jahr Opfer solcher Menschenfresser, den sog. 'Maneater'. Bekannt wurden diese Tiger durch den berühmtesten Tigerjäger in Indien, Jim Corbett (1875 - 1955). Zu seinen Ehren wurde in Indien ein Nationalpark auf seinen Namen umgetauft, den heutigen Jim Corbett Nationalpark
 

Rajshahi (Nordwesten)
Die Region Rajshahi am Ganges wird trotz zahlreicher archäologischer Ausgrabungsstätten meist übersehen. In Paharpur liegen das riesige Buddhistenkloster Somapuri Vihara (8. Jh.) und der Satyapir-Vita-Tempel. Interessant ist auch die sehr alte Hindusiedlung Sherpur in der Nähe von Bogra. Mahasthanagarh, ebenfalls in der Nähe von Bogra, geht auf das 3. Jahrhundert v. Chr. zurück. In Vasu Vihara, ca. 14 km nordwestlich, stehen alte Klosterruinen. Im Museum von Rajshahi können zahlreiche regionale Ausgrabungsstücke besichtigt werden. In Gaur, an der Grenze zur indischen Provinz Westbengalen, gibt es viele alte Moscheen. Die Stadt Bogra ist weniger interessant, aber ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge nach Paharpur, Mahasthanagarh und Sherpur.
 
Khulna (Südwesten)
Die Region Khulna besteht hauptsächlich aus Sümpfen und Dschungel. Die Stadt gleichen Namens ist Verwaltungshauptstadt der Region und Handelszentrum der Flussschifffahrt. Äußerst sehenswert ist der Sundarbans-Nationalpark, ein Küstenstreifen mit üppiger Vegetation und zahlreichen Tierarten. Hier leben die mächtigen Bengalischen Tiger, geflecktes Rotwild, Affen und zahlreiche Vogelarten. Im Winter veranstaltet das Fremdenverkehrsamt Gruppenreisen. In Khulna und in Mongla, dem wichtigsten Hafen der Khulna-Region, kann man auch selbst Boote mieten. Am Heron Point stehen Unterkünfte zur Verfügung. Sehenswert sind auch die Moschee in Sat Gombud in der Stadt Bagerhat (Heimat des Khan Jahan Ali, einem Sufi-Mystiker).
Barisal (Süden)
Barisal ist das Verwaltungszentrum der Provinz. Ihre Lage an zahlreichen Flussläufen macht die Stadt zum bedeutendsten Hafen im Süden des Landes. Im 10 km von Barisal entfernten Madubashah gibt es einen See und ein Vogelreservat.
Die größte Touristenattraktion ist Kuakata, ein wunderschöner Ort an der Südspitze von Bangladesch im Bezirk Patuakhali. Am weitläufigen Sandstrand kann man atemberaubende Sonnenuntergänge erleben.
Sehenswert sind auch zwei Moscheen aus vormogulischer Zeit - die neunkuppelige Moschee im Dorf Qasba Guarnadi und eine weitere, die 1464 in der Nähe von Patuakhali erbaut wurde.
Chittagong (Südosten)
Chittagong, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist Hauptstadt des südöstlichen Verwaltungsgebietes. Die geschäftige Hafenstadt liegt in einer wunderschönen Landschaft mit grünen Hügeln, Kokospalmen, Moscheen und Minaretten.
In der Altstadt gibt es einige eindrucksvolle Kolonialgebäude, vor allem portugiesischen Ursprungs, und reizvolle Moscheen. Die Shahi-Jama-e-Masjid-Moschee (17. Jh.) liegt auf einem Hügel und erinnert an eine Festung; noch älter ist die Qadam-Mubarek-Moschee. Die Chilla von Bada Shah steht westlich von Bakshirhat in der Altstad. Die Oberstadt war einst von den Briten besiedelt und bildet heute die Geschäftsviertel der Stadt. Der Dargah von Shah Amanat ist ein heiliger Schrein im Herzen der Stadt. In dem ca. 8 km von Chittagong entfernten Dorf um den Bahnhof Pahartali liegt der Foy's-See. Das Grabmal des Sultans Bayazid Bostami, ein Schrein in der Nähe von Nasirabad, liegt 6 km nordwestlich von Chittagong. Am Sockel des Grabmals steht ein riesiges Becken mit unzähligen Schildkröten, angeblich Abkömmlinge böser Geister. Im äußersten Süden Bangladeschs liegt der Urlaubsort Cox's Bazar mit dem längsten und breitesten Sandstrand der Welt: Inani Beach ist 120 km lang und zwischen 55 m (bei Flut) und 90 m breit (bei Ebbe). Dieser Strand ist bisher noch nicht für den Tourismus erschlossen. Ein sehr beliebter Strand ist Patenga. Der Urlaubsort Rangamati (80 km von Chittagong) liegt in einer reizvollen Hügellandschaft eingebettet.